Anonymous
03.12.2003, 12:46
moin,
auf der homepage ein teaser zum aktuellen subjektivtest.
sportliche autos aller klassen traten zum testturnier (jeweils ein zweier- vergleichstest, sieger geht in die nächste runde) an.
im halbfinale musste sich der s works dem mazda rx-8 (!!!) geschlagen geben, der dann auf den gallardo trifft.
http://www.news.at/autorevue/index.html?/articles/0347/601/69390_s3.shtml
oder hier der vergüngliche artikel...
Mini Cooper S Works gegen Mazda RX-8: The long Goodbye
Little big man vs. Kreischkolbenmotor: Das Duell, bei dem man die Parteien lieber versöhnt in der eigenen Garage stehen hätte
Große Überraschung im Supertest, Teil 1: Mit dem Cooper Works Mini und dem Mazda RX-8 haben die jeweils langsamsten ihrer Gruppe überlebt. Doch das ist bereits ein Satz, den man so ohne weiteres nicht stehen lassen kann. Langsam? Sicher kein Gedanke, der einem im Mazda RX-8 käme, und auch nicht im Mini. Der Mazda hat auf attraktivste Weise die schwächste Zeit abgeliefert: Er fühlte sich in den Kurven wunderbar schnell an, was er tatsächlich auch war. Zeit ließ er nur auf den Geraden liegen. Das ist für den Spaß im Alltag bestens verkraftbar, wo nur in den seltensten Fällen die Stoppuhr mitläuft. Der Mini wurde auf dem engen Parcours des Wachau-Rings Opfer seines Frontantriebs, er musste diese Bürde als Einziger im Feld tragen. Im wirklichen Leben, wo immer mehr als Motorleistung zählt, muss er niemand vorbeilassen, der nicht sehr höflich darum bittet. Der Mini ist aufgestiegen, weil er ein narrensicheres, mit viel Können, Liebe und einem BMW-Stempel versehenes Fahrwerk hat und weil sich niemand lebenslang im Clio V6 oder im Speedster vorstellen mag. Der Mazda hat seine Oldschool-Kameraden Nissan 350Z und Subaru Impreza trotz unterlegener Rundenzeit hinter sich gelassen, weil er klammheimlich zum Magister promoviert ist: Er kann fließend Wankel, die säuselnde, exotische Motorensprache, und als Einziger die Nummer der versteckten, verkehrt angeschlagenen Fondtüren. Das nur zum richtigen Anschluss, bevor wir Mazda und Mini aufeinander zumarschieren lassen – und wieder nur einer den Schauplatz verlassen wird.
Ganz grundsätzlich an dieser Stelle: Mazda RX-8 und Mini Cooper S Works – das könnte man sich im Sinne einer Kaufentscheidung eigentlich wunderbar als Sowohl-als-auch-Variante vorstellen, jedenfalls besser als eine Entweder-oder-Option. Der schöne Exot mit der langen Schnauze und der wurlige, kumpelhafte Jack-Russel-Terrier – das wären zwei, die gut in einen Stall passen würden. Statt harmonischem Autoglück in der Herzensgarage ist jedoch Supertest angesagt – es werden keine Gefangenen gemacht, nebenan wartet schon der Finalgegner.
Den Kleinen der Vortritt: „Works“ bedeutet die Steigerung des regulären Cooper S mit 1600 Kubik und Kompressor, der 163 PS leistet. Das Works-Tuning (Fixpreis, bei jedem Mini-Händler zu bekommen, volle Herstellergarantie) betet atmosphärisch die Heldengeschichten des John Cooper nach, praktisch umgesetzt geht es um Sportauspuff, modifiziertes Steuergerät und die geänderte Übersetzung des Kompressor-Riemens. Daraus resultieren 200 PS und 240 Nm Drehmoment, das Fahrwerk bleibt unverändert, es hat bereits die serienmäßigen besseren Komponenten des Cooper S eingebaut. Wie gut es ist, ersieht man an der gesteigerten Motorleistung: Auch sie kann das Chassis nicht in die Defensive treiben. Daraus mag sich der Eindruck mangelnder Würze ergeben; Thrills und Effekte stellen sich auch bei forcierter Gangart kaum ein. Ins Untersteuern muss man den Mini schon mit Gewalt zwingen, Überholmanöver des Hecks sind praktisch überhaupt nicht zu provozieren. Mit der Ruhe Buddhas lässt sich der Mini durchs Geläuf treiben, wo es bei anderen schon nach Sonderprüfung klingt und tut. Der innerhalb dieser Abmessungen maximale Radstand wirkt auch auf der Autobahn. So gibt es keinen Grund, im Mini die Tradition der flotten Semmering- oder Wechselquerung pausieren zu lassen – ganz im Gegenteil.
Die großen Räder, der Dachheckspoiler, der Auspuff mit mittigem Doppelrohr, die Hutze auf der Motorhaube für den Kompressor – wer all diese Signale nicht zu deuten weiß, kann sehr schnell Wetten verlieren. Es soll aber auch für einen BMW keine Schande sein, als Zweiter nach dem Semmering die Steiermark zu gewinnen – es bleibt ja in der Familie. Schwächen? Für mich keine, danke. Aber da und dort wird der Auspuffsound moniert, bzw. dessen Absenz.
Geschmackssache. Bei allen kommt jedenfalls das Chart „PS pro Euro“ gut an: Dieses führt der Mini an, und gerade weil beim Supertest Kohle keine Rolle spielen soll, notieren wir das wohlwollend.
Der RX8 trifft also auf einen etwas untersetzten, aber in ziemlicher Bestform befindlichen Gegner. Was sind des Mazdas Stärken? Nicht diese Farbe, so viel steht fest. Mausgrau kann es für einen Sportwagen einfach nicht sein, und für diesen ganz oberbestimmt nicht. In Japan hatten wir Gelegenheit, RX-8 in Weiß und in Gelb zu sehen, und beide Farben tun ihm unvergleichlich besser als der 08/15-Lack unseres Exemplars. Auch ist das Aerodynamik-Paket mit Flügelchen und Schweller ein Renner unter Nippons Söhnen, es wird hoffentlich den Weg zu uns finden, bevor diverse Eigenbauten und Verschönerungen den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllen (der RX-7 war irgendwann ja nur noch verhunzt anzutreffen). Während man noch nachsinnen kann, ob das Runde oder Kantige an der Karosserie dominiert, haben wir uns schon hinters Lenkrad geschraubt. Man kann ja viel erzählen, aber in diesem Augenblick wird eine ganze Menge auf einmal klar: Gestühl, Lenkrad, Schaltknüppel, Pedalerie; sehen, fühlen, greifen – hier stimmt etwas auf ganz wunderbare Weise. Speziell nach dem Mini blickt man gerne auf dieses Reich von Motorhaube. Der Nissan 350Z hat sich enorm angestrengt, aber speziell im RX-8 hat das Wort Sportwagen wieder seine Bedeutung nachgeschärft: Es ist eben nicht alles, was heiß ist, gleich ein Sportwagen, seien das jetzt ein Clio V6, ein Impreza oder eben der Mini. Der Mazda ist es aber. Oldschool, aber mit einer Menge frischer Stunts. Im Stand kommt die Wankel-Nummer besonders gut: Die leichten Vibrationen
bei Leerlaufdrehzahl irritieren zunächst, doch tippt man aufs Gaspedal und dreht auf etwa 2000 Touren, ist es, als wäre der Motor abgestellt. Keine wahrnehmbaren Schwingungen, nur die Instrumentennadel, die auf Aktivität hinweist.
Von der flotten Gangart im Mazda war bereits ausführlich zu lesen. Wer gefehlt hat: „Sensationell, wie harmonisch dieses Auto ist. Diese weichen Übergänge im Grenzbereich, das breite Drehzahlband, das tolle Getriebe, die Dosierbarkeit auf der Bremse“, aus dem Buch Sperrer, Neues Fetzament, Kapitel 3. Dazu noch zwei persönliche Wahrnehmungen. Die erste: Wo immer man im Laufe des Supertests drin gesessen ist – BMW M3 CSL, Clio V6, Speedster, Porsche –, so dominierte doch immer die Neugier auf das nächste Gerät, war Scheiden ein Leichtes. Nur im Mazda wollte ich sitzen bleiben, wär ich nach der Pause am Ochsattel gern weitergeorgelt. Zweitens: Als die dreiköpfige chinesische Delegation vom Hotel abzuholen war, entschuldigte ich mich vor dem Einsteigen noch für den RX-8. Zu Unrecht.
Tatsächlich ist das Rein- und Rausturnen eine leichte Übung, und hinten hast du mehr Raum für die Beine als im Mini, der seine Platzverhältnisse auch sehr geschickt ausnützt. Mehr Viersitzer als 2+2, so unglaublich das klingt. Solcherart beladen, machte sich auf der Nebenspur ein TDI-Skoda wichtig, im Glauben, ein weiteres Opfer für das Spiel Sportwagenärgern gefunden zu haben. Mitnichten. Zwei-, dreimal ausdrehen, und der Skoda war, wo er hingehört, nämlich im Rückspiegel, und pädagogisch wertvoll ließ sich die Lektion erteilen, dass mit Chip-Tunen am Zentralheizungsboiler einem noch lange nicht die Straße gehört. Die Unterhaltung der Passagiere war währenddessen rund weitergelaufen, wie im Taxi oder im Zugabteil. Nur der Fahrer hatte seinen Sportwagen-Moment für zwischendurch.
auf der homepage ein teaser zum aktuellen subjektivtest.
sportliche autos aller klassen traten zum testturnier (jeweils ein zweier- vergleichstest, sieger geht in die nächste runde) an.
im halbfinale musste sich der s works dem mazda rx-8 (!!!) geschlagen geben, der dann auf den gallardo trifft.
http://www.news.at/autorevue/index.html?/articles/0347/601/69390_s3.shtml
oder hier der vergüngliche artikel...
Mini Cooper S Works gegen Mazda RX-8: The long Goodbye
Little big man vs. Kreischkolbenmotor: Das Duell, bei dem man die Parteien lieber versöhnt in der eigenen Garage stehen hätte
Große Überraschung im Supertest, Teil 1: Mit dem Cooper Works Mini und dem Mazda RX-8 haben die jeweils langsamsten ihrer Gruppe überlebt. Doch das ist bereits ein Satz, den man so ohne weiteres nicht stehen lassen kann. Langsam? Sicher kein Gedanke, der einem im Mazda RX-8 käme, und auch nicht im Mini. Der Mazda hat auf attraktivste Weise die schwächste Zeit abgeliefert: Er fühlte sich in den Kurven wunderbar schnell an, was er tatsächlich auch war. Zeit ließ er nur auf den Geraden liegen. Das ist für den Spaß im Alltag bestens verkraftbar, wo nur in den seltensten Fällen die Stoppuhr mitläuft. Der Mini wurde auf dem engen Parcours des Wachau-Rings Opfer seines Frontantriebs, er musste diese Bürde als Einziger im Feld tragen. Im wirklichen Leben, wo immer mehr als Motorleistung zählt, muss er niemand vorbeilassen, der nicht sehr höflich darum bittet. Der Mini ist aufgestiegen, weil er ein narrensicheres, mit viel Können, Liebe und einem BMW-Stempel versehenes Fahrwerk hat und weil sich niemand lebenslang im Clio V6 oder im Speedster vorstellen mag. Der Mazda hat seine Oldschool-Kameraden Nissan 350Z und Subaru Impreza trotz unterlegener Rundenzeit hinter sich gelassen, weil er klammheimlich zum Magister promoviert ist: Er kann fließend Wankel, die säuselnde, exotische Motorensprache, und als Einziger die Nummer der versteckten, verkehrt angeschlagenen Fondtüren. Das nur zum richtigen Anschluss, bevor wir Mazda und Mini aufeinander zumarschieren lassen – und wieder nur einer den Schauplatz verlassen wird.
Ganz grundsätzlich an dieser Stelle: Mazda RX-8 und Mini Cooper S Works – das könnte man sich im Sinne einer Kaufentscheidung eigentlich wunderbar als Sowohl-als-auch-Variante vorstellen, jedenfalls besser als eine Entweder-oder-Option. Der schöne Exot mit der langen Schnauze und der wurlige, kumpelhafte Jack-Russel-Terrier – das wären zwei, die gut in einen Stall passen würden. Statt harmonischem Autoglück in der Herzensgarage ist jedoch Supertest angesagt – es werden keine Gefangenen gemacht, nebenan wartet schon der Finalgegner.
Den Kleinen der Vortritt: „Works“ bedeutet die Steigerung des regulären Cooper S mit 1600 Kubik und Kompressor, der 163 PS leistet. Das Works-Tuning (Fixpreis, bei jedem Mini-Händler zu bekommen, volle Herstellergarantie) betet atmosphärisch die Heldengeschichten des John Cooper nach, praktisch umgesetzt geht es um Sportauspuff, modifiziertes Steuergerät und die geänderte Übersetzung des Kompressor-Riemens. Daraus resultieren 200 PS und 240 Nm Drehmoment, das Fahrwerk bleibt unverändert, es hat bereits die serienmäßigen besseren Komponenten des Cooper S eingebaut. Wie gut es ist, ersieht man an der gesteigerten Motorleistung: Auch sie kann das Chassis nicht in die Defensive treiben. Daraus mag sich der Eindruck mangelnder Würze ergeben; Thrills und Effekte stellen sich auch bei forcierter Gangart kaum ein. Ins Untersteuern muss man den Mini schon mit Gewalt zwingen, Überholmanöver des Hecks sind praktisch überhaupt nicht zu provozieren. Mit der Ruhe Buddhas lässt sich der Mini durchs Geläuf treiben, wo es bei anderen schon nach Sonderprüfung klingt und tut. Der innerhalb dieser Abmessungen maximale Radstand wirkt auch auf der Autobahn. So gibt es keinen Grund, im Mini die Tradition der flotten Semmering- oder Wechselquerung pausieren zu lassen – ganz im Gegenteil.
Die großen Räder, der Dachheckspoiler, der Auspuff mit mittigem Doppelrohr, die Hutze auf der Motorhaube für den Kompressor – wer all diese Signale nicht zu deuten weiß, kann sehr schnell Wetten verlieren. Es soll aber auch für einen BMW keine Schande sein, als Zweiter nach dem Semmering die Steiermark zu gewinnen – es bleibt ja in der Familie. Schwächen? Für mich keine, danke. Aber da und dort wird der Auspuffsound moniert, bzw. dessen Absenz.
Geschmackssache. Bei allen kommt jedenfalls das Chart „PS pro Euro“ gut an: Dieses führt der Mini an, und gerade weil beim Supertest Kohle keine Rolle spielen soll, notieren wir das wohlwollend.
Der RX8 trifft also auf einen etwas untersetzten, aber in ziemlicher Bestform befindlichen Gegner. Was sind des Mazdas Stärken? Nicht diese Farbe, so viel steht fest. Mausgrau kann es für einen Sportwagen einfach nicht sein, und für diesen ganz oberbestimmt nicht. In Japan hatten wir Gelegenheit, RX-8 in Weiß und in Gelb zu sehen, und beide Farben tun ihm unvergleichlich besser als der 08/15-Lack unseres Exemplars. Auch ist das Aerodynamik-Paket mit Flügelchen und Schweller ein Renner unter Nippons Söhnen, es wird hoffentlich den Weg zu uns finden, bevor diverse Eigenbauten und Verschönerungen den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllen (der RX-7 war irgendwann ja nur noch verhunzt anzutreffen). Während man noch nachsinnen kann, ob das Runde oder Kantige an der Karosserie dominiert, haben wir uns schon hinters Lenkrad geschraubt. Man kann ja viel erzählen, aber in diesem Augenblick wird eine ganze Menge auf einmal klar: Gestühl, Lenkrad, Schaltknüppel, Pedalerie; sehen, fühlen, greifen – hier stimmt etwas auf ganz wunderbare Weise. Speziell nach dem Mini blickt man gerne auf dieses Reich von Motorhaube. Der Nissan 350Z hat sich enorm angestrengt, aber speziell im RX-8 hat das Wort Sportwagen wieder seine Bedeutung nachgeschärft: Es ist eben nicht alles, was heiß ist, gleich ein Sportwagen, seien das jetzt ein Clio V6, ein Impreza oder eben der Mini. Der Mazda ist es aber. Oldschool, aber mit einer Menge frischer Stunts. Im Stand kommt die Wankel-Nummer besonders gut: Die leichten Vibrationen
bei Leerlaufdrehzahl irritieren zunächst, doch tippt man aufs Gaspedal und dreht auf etwa 2000 Touren, ist es, als wäre der Motor abgestellt. Keine wahrnehmbaren Schwingungen, nur die Instrumentennadel, die auf Aktivität hinweist.
Von der flotten Gangart im Mazda war bereits ausführlich zu lesen. Wer gefehlt hat: „Sensationell, wie harmonisch dieses Auto ist. Diese weichen Übergänge im Grenzbereich, das breite Drehzahlband, das tolle Getriebe, die Dosierbarkeit auf der Bremse“, aus dem Buch Sperrer, Neues Fetzament, Kapitel 3. Dazu noch zwei persönliche Wahrnehmungen. Die erste: Wo immer man im Laufe des Supertests drin gesessen ist – BMW M3 CSL, Clio V6, Speedster, Porsche –, so dominierte doch immer die Neugier auf das nächste Gerät, war Scheiden ein Leichtes. Nur im Mazda wollte ich sitzen bleiben, wär ich nach der Pause am Ochsattel gern weitergeorgelt. Zweitens: Als die dreiköpfige chinesische Delegation vom Hotel abzuholen war, entschuldigte ich mich vor dem Einsteigen noch für den RX-8. Zu Unrecht.
Tatsächlich ist das Rein- und Rausturnen eine leichte Übung, und hinten hast du mehr Raum für die Beine als im Mini, der seine Platzverhältnisse auch sehr geschickt ausnützt. Mehr Viersitzer als 2+2, so unglaublich das klingt. Solcherart beladen, machte sich auf der Nebenspur ein TDI-Skoda wichtig, im Glauben, ein weiteres Opfer für das Spiel Sportwagenärgern gefunden zu haben. Mitnichten. Zwei-, dreimal ausdrehen, und der Skoda war, wo er hingehört, nämlich im Rückspiegel, und pädagogisch wertvoll ließ sich die Lektion erteilen, dass mit Chip-Tunen am Zentralheizungsboiler einem noch lange nicht die Straße gehört. Die Unterhaltung der Passagiere war währenddessen rund weitergelaufen, wie im Taxi oder im Zugabteil. Nur der Fahrer hatte seinen Sportwagen-Moment für zwischendurch.